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Tag der offenen Tür am 03.06.2017 in der MVA Schellenberg

Der Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft Marbach e.G., Herr Uwe Matthes, und seine Mitarbeiter luden zum Schnuppern, Bestaunen und Informationsaustausch in die vor 2 Jahren neu erbaute Milchviehanlage im Rahmen eines kleinen Hoffestes ein. Für erfrischende Getränke und leckeren Imbiss sowie kleine Attraktionen, einem Kamel zum Reiten und einer Tombola war bestens gesorgt.

Zahlreiche Besucher aus der Umgebung sowie Geschäftspartner und bauausführende Firmen überzeugten sich bei Rundgängen und vielen interessanten Informationen von einer hochmodernen sowie baulich und technisch optimal gelösten Milchproduktionsanlage. Schaute man in die Gesichter der Besucher, so waren sie erstaunt und begeistert von der tiergerechten Haltung, dem Wohlbefinden und der fachmännischen Betreuung der rund 400 Milchkühe. Die Kälber und Jungrinder werden im sanierten Altstall mit neu errichtetem Auslauf ins Freie, anfangs auf Stroh, später im Laufstall mit gummierten Liege- und Laufflächen art- und altersgerecht aufgezogen.

In baldiger Fertigstellung befindet sich eine Biogasanlage mit einer Leistung von 75 kW Stromeinspeisung ins öffentliche Netz, die rein nur Gülle verarbeiten wird. Die entstehende Abwärme wird effizient zur eigenen Nutzung verwendet. Außerdem wird die Anlage zur Notstromabsicherung bei Netzausfall dienen.

Hoffest in der Agrargenossenschaft Laas eG am 20.05.2017

Anläßlich der Neueröffnung des Hofladens der Laaser Einkaufscenter GmbH, der nach dem Umbau im ländlichen Stil erscheint und neben der Selbstvermarktung von Wurst- und Fleischprodukten einmal mehr auf regionale Produkte setzt, führte die Agrargenossenschaft Laas eG am 20. Mai 2017 ein Hoffest durch. Im gleichen Atemzug wurden die neu gestalteten Außenanlagen mit eingeweiht.

Neben vielen regionalen Händlern war auch die EZG mit einem Informations- und Aktionsstand zum Thema Milch vertreten. Frau Walla und Frau Kalide (mit Anhang) luden ein zur Käseverkostung und zum Selbstbuttern. In Verbindung mit der Milchzapfstelle der Agrargenossenschaft Laas eG herrschte dort reges Interesse.

Gleichzeitig öffnet die Agrargenossenschaft an diesem Tag auch die Stalltore. Die Besucher konnten sich bei Rundgängen durch die Milchvieh- und Kälberanlage davon überzeugen, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Bei Führungen wurden viele Fragen gestellt und beantwortet.

Der Gästeansturm bewies, dass das Interesse an Regionalität sowie das Bewusstsein für Umwelt, Tierschutz und Gesundheit ständig wächst.

Mitglieder-Versammlung am 05.04.2017

Zur Mitgliederversammlung am 05.04.2017 in der AG Memmendorf e.G. nahmen Vertreter von rund 70 Betrieben teil. Themenschwerpunkte waren im internen Teil der Veranstaltung der Finanzbericht und der Geschäftsbericht für das Jahr 2016 sowie entsprechende Beschlussfassungen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen stellte sich Herr Jörg Häußler von der LKS mbH Lichtenwalde im externen Vortragsteil dem hochbrisanten Thema “GVO-freie Fütterung von Milchkühen”. Danach sorgte Herr Dr. Thomas Tanneberger vom Deutschen Bauernverlag GmbH Berlin in seinem spannenden Vortrag zur “Öffentlichkeitsarbeit” für große Aufmerksamkeit und Aha-Effekte.
Nach einigen Diskussionsbeiträgen fand die Ehrung zur DLG-Auszeichnung für 22 Betriebe statt. Wir gratulieren den erfolgreichen Betrieben sehr herzlich!

Rückblick Melkerschulung 13.02.2017

Am 13.02.2017 fand die erste Melkerschulung in diesem Jahr statt. Wir durften in der Geschäftsstelle in Chemnitz 22 wissensdurstige Melker unserer Mitgliedsbetriebe begrüßen. Als Referenten hatten wir Herr Dr. Lutz Daßler von der Berufsakademie Dresden und Herr Peter Penzis eingeladen.
Herr Dr. Daßler referierte zu allen wichtigen Fakten rund um den Melkvorgang. Besonders interessant waren natürlich die vielen positiven und negativen Beispiele aus der Praxis. Im Anschluss gab Herr Penzis wichtige Einblicke in das Verhalten und den tiergerechten Umgang mit Kühen. Die vielen Praxisbeispiele, die überwiegend aus seinem letzten Frankreichexkurs stammten, sensibilisierten alle Anwesenden wieder im täglichen Umgang mit den Tieren.
Auf Grund der großen Nachfrage wird die Veranstaltung im Oktober 2017 mit den gleichen Themenschwerpunkten wiederholt. Die Bekanntgabe und Anmeldung erfolgt wieder zeitnah.


Milchsonderbeihilfe: 23.824 Anträge beim BLE eingereicht

“Am 16. Januar 2017 endete die Frist zur Beantragung einer Sonderbeihilfe für Milcherzeuger. 23.824 Landwirte möchten diese in Anspruch nehmen. Die Anträge werden geprüft, anschließend wird der Beihilfesatz ermittelt.

Vom 30. Dezember 2016 bis zum 16. Januar 2017 konnten Milcherzeuger eine Sonderbeihilfe bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) beantragen. Bedingung dafür ist, dass sie im Beibehaltungszeitraum Februar, März, April 2017 insgesamt nicht mehr Milch anliefern, als im Bezugszeitraum Februar, März, April 2016.

Die BLE hat im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums insgesamt 23.824 Anträge erhalten, das entspricht rund 30 Prozent der deutschen Milchbauern. Jeder Antragsteller erhält mindestens 0,36 Cent pro Kilogramm für Milch, die er im Zeitraum 01. Dezember 2015 bis 30. November 2016 angeliefert hat. Da nicht alle Milcherzeuger einen Antrag eingereicht haben, wird der Beihilfesatz voraussichtlich höher ausfallen. Der genaue Betrag steht im Sommer nach abschließender Prüfung aller Nachweise über den Beibehaltungszeitraum fest.

Der Nachweis über die nicht gesteigerte Milchmenge muss innerhalb von 45 Tagen nach Ablauf des Beibehaltungszeitraums, also bis zum 14. Juni 2017, bei der BLE vorliegen. Dazu finden Antragsteller ab Ende April ein gesondertes Formular auf www.ble.de/milchsonderbeihilfe. Dieses senden sie ausgefüllt und mit den drei Milchgeldabrechnungen für den Beibehaltungszeitraum oder einer Bestätigung des Erstankäufers über die drei entsprechenden Monate schriftlich an folgende Adresse:

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Referat 511 – Milchsonderbeihilfe
53168 Bonn

Auch bei Überlieferung im Beibehaltungszeitraum sind die Antragsteller verpflichtet, der BLE dies mitzuteilen. Bei Rückfragen zur Nachweispflicht können sich die Antragsteller an die zentrale Rufnummer 0228-6845 2333 wenden. Von Nachfragen zur Antragsbearbeitung bitten wir abzusehen.
Weitere Informationen unter BLE.”

Quelle: Topagrar.com – Lesen Sie mehr


Milchsonderbeihilfe

Am 16.12.2016 hat der Bundesrat das Milchsondermaßnahmengesetz beschlossen.
Anrträge können im Zeitraum 01.-16.01.2017 über die HIT-Datenbank gestellt werden.
Die Übertragung des Online Formulars muss elektronisch und das unterschriebene Antragsformular mit Nachweisen (Milchgeldabrechnung) zusätzlich postalisch übersendet werden.

Beihilfe:

Milcherzeuger die ihre Milchanlieferung im Beibehaltungszeitraum (01.02.2017 bis 30.04.2017) im Vergleich zum Bezugszeitraum (01.02.2016 bis 30.04.216) nicht gesteigert haben, können eine Beihilfe von 0,36 Cent/kg für die behilfefähige Menge beantragen. Die Höhe der Beihilfe richtet sich nach der Zahl der Anträge und der beihilfefähigen Menge.

Aktuelle Informationen erhalten sie bei der BLE.

Auch der Bauernverband hält zahlreiche Informationen zur Maßnahme bereit.

Bei Problemen mit der Antragsstellung wenden sie sich bitte an den für sie zuständigen Regionalbauernverband oder die Landwirtschaftsämter.


Mitgliederversammlung der EZG Milchquelle am 07.12.2016 im Ambross Gut Schönbrunn

Die zweite Mitgliederversammlung der EZG Milchquelle für das Jahr 2016 fand dieses Jahr im Ambross Gut in Schönbrunn statt.
65 Mitglieder und 7 Gäste nahmen in gemütlicher Runde an der Veranstaltung teil.
Nach Eröffnung der Veranstaltung duch den Vorstandsvorsitzenden Herrn Gerhard Opitz von der AGRO Produkt GmbH in Leubsdorf, stellte Herr Konrad Meyer kurz die beeindruckende Geschichte des Ambross Gut in Schönbrunn vor. Anschließend wurden aktuelle Informationen zur Arbeit der EZG Milchquelle den Mitgliedern und Gästen präsentiert.

Link zur Präsentation im geschützten Mitgliederbereich

Nach einem leckeren Mittagessen durften sich alle Anwesenden über einen sehr interessanten Vortrag von Prof. Dr. Alexander Starke, Leiter der Funktionseinheit Klauenmedizin an der Veterinärmedizinischen Fakultät in Leipzig, zum Thema Klauengesundheit bei Milchkühen freuen. Den Abschluss bildete ein sehr informativer Vortrag von Herr Rühle, Leiter Milcheinkauf Molkerei Müller in Leppersdorf, zur aktuellen Lage am Milchmarkt mit Ausblick auf das 1. Quartal 2017.


Aktuelle Daten und Fakten zur Milchproduktion 2016 in Sachsen


Information für Milcherzeuger in Sachsen zur Umsetzung des 2. EU-Hilfspaketes

Stand 01.09.2016

– EU-Milchmengenreduktionsprogramm –


Trinkmilch: Von 46 Cent kommen 15 Cent beim Bauern an (03.06.2016 Quelle: Top Agrar)

Von dem aktuellen Trinkmilchpreis im Kühlregal von 46,0 Cent pro Liter (3,5% Fett) kommen 15,3 Cent beim Landwirt an. Das zeigen Berechnungen des ife-Instituts in Kiel.

Von dem Verkaufspreis von 46,0 Cent sind abzuziehen:

  • 3,0 Cent Mehrwertsteuer
  • 6,4 Cent Kosten und Marge des Supermarktes
  • 1,6 Cent für den Grünen Punkt
  • 1,8 Cent für Lagerung und Logistik
  • 8,0 Cent für Verpackung
  • 8,0 Cent für die Verarbeitung in der Molkerei
  • 0,5 Cent für den Verwaltungskosten und Marge der Molkerei
  • 1,4 Cent für den Transport zur Molkerei
Damit bleiben 15,3 Cent für den Milchpreis übrig.


Aufruf zur Großdemonstration am 26.05.2016 in Dresden

Link zum Aufruf des sächsischen Landesbauernverbandes


Positionsschreiben zur aktuellen Lage am Milchmarkt

Auf Grund der aktuell sehr schlechten Lage am Milchmarkt hat sich unsere EZG dazu entschlossen, eine Stellungnahme in Form eines offenen Briefes an verschiedene politische Akteure zu richten. Folgendes Dokument wurde von der Mitgliederversammlung am 20.04.2016 in Memmendorf bestätigt und steht nun der Öffentlichkeit zur Verfügung:

Positionspapier

Veröffentlichung Bauernzeitung 04.05.2016

Lernort Bauernhof Sachsen – Information des SLB e.V.

Auch in Sachsen gibt es viele verschiedene Angebote, Kindern und Jugendlichen Einblicke in die landwirtschaftlichen und damit verbundenen ökologischen und sozialen Zusammenhänge auf Landwirtschaftsbetrieben zu gewähren.
Dabei sind die Ansprüche der Lehrkräfte und Eltern bezüglich der Qualität der pädagogischen Arbeit auf dem Bauernhof enorm angestiegen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, haben wir in einer Arbeitsgruppe mit Unterstützung der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof Qualitätskriterien für Sachsen entwickelt.
Alle in unserer Lernort-Datenbank registrierten Betriebe haben die Unterlagen per Post erhalten.
Die Betriebe haben die Möglichkeit, ihr Unternehmen anzumelden und nach diesen Qualitätskriterien durch die Projektstelle prüfen zu lassen. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie dann ein Zertifizierungsschild sowie eine Urkunde. Des Weiteren werden die Betriebe auf unserer Homepage als zertifizierter Betrieb ausgewiesen.

Folgende Unterlagen zu Ihrer Information:

Ø Grundlagen LernortBauernhof
Ø Anmeldeformular LernortBauernhof
Ø Anforderungen LernortBauernhof
Ø Muster Allgemeiner Prüfteil LernortBauernhof
Ø Muster Prüfteil Spezialisierungskriterien LernortBauernhof

Infoseite: Lernerlebnis Bauernhof